Heinz Erhardt

Einmalige Tonband - Interviews und Gespräche

Alle Gespräche mit den Künstlern wurden live aufgenommen, ohne vorab thematisch fixiert worden zu sein. Darum wirken sie natürlich und spontan. Und: Ob von noch lebenden oder inzwischen verstorbenen Künstlern, die Stimme ist der höchste Erinnerungswert an einen Menschen und die Situation, in der er sich geäußert hat. Die Ausstrahlung über die Stimme ist oft höher zu bewerten als der (manchmal durch die Zeit überholte) Inhalt.


Interview- Gesamtliste mit mehr als 250 Künstlern


Material ( "O-Töne" ) Heinz Erhardt

Gespräch mit Heinz Erhardt ca. 1963

Gespräch mit Heinz Erhardt April 1964

Gespräch mit Heinz Erhardt Mai 1964

Gespräch mit Heinz Erhardt 1968

Reportage/Interview mit Heinz Erhardt 1969


Gespräch mit Heinz Erhardt ca. 1963

Ein Gespräch, aufgenommen ca. 1963. Eine Unterhaltung mit Heinz Erhardt über seine Schallplattenprodukionen. "Fällt Ihnen so ein Text sehr schwer oder gleich ein?" wird er gefragt. Er amüsiert sich über die Formulierung und äußert sich zu seinem neuesten Lied "Ich brech' so gern ein", aus dem Film "Der Fachmann". Zu jener Zeit hatte Heinz Erhardt eine eigene Fernsehproduktions-Firma, die sich HEP nannte. Heinz Erhardt plaudert und lässt einfliessen: "Entschuldigen Sie bitte, ich stottere etwas, aber nur beim Sprechen." Er informiert über sein Buch "Noch' n Gedicht" und gibt gleich eines zum Besten, "Wenn ich ein Vöglein wär' "...

Gesamtlänge ca. 3 Min. 40 Sek. (Tonband)

Bei Interesse können sie hier Informationen anfordern.


Gespräch mit Heinz Erhardt April 1964

Dieses Gespräch im April 1964 wurde im Hamburger Kabaret Haus Vaterland nach einer Veranstaltung mit Heinz Erhardt in dessen Garderobe aufgenommen. Bei seinem Lieblingsgetränk Korn plauderte es sich köstlich amüsant. Zwischen Moderator und dem Künstler flogen die Pointen nur so hin und her. Erhardt: "Mir fällt sehr schwer etwas ein. In meiner Gegend ist ein Wald. Dort gehe ich immer hin und her. Aber ich muss mehrmals in den Wald gehen, bis ich etwas zu Stande bringe." Er wird gefragt: "Aber ein Urwald ist es nicht." Und schon spricht er sein Gedicht: "Ich ging im Urwald so für mich hin, wie schön dass ich im Urwald bin" usw. Seine Platte "Mr. Peppercorn" wird angesprochen. Es ist eine Singleplatte. Erhardt: Nein, eine Sing-Platte." Überleitung zum Zuchthaus "Sing Sing " in New York. Der Moderator. "Aber das ist ja nicht für Schlagerleute." Darauf Erhardt: "Aber da sitzen die Leute vom Schlage drin." Beatles und Beethoven werden behandelt und mit einem weiteren Gedicht untermauert. Das ist Heinz Erhardt in einem Privatgespräch wie er leibte und lebte.

Gesamtlänge ca. 9 Min. 30 Sek. (Tonband)

Bei Interesse können sie hier Informationen anfordern.


Gespräch mit Heinz Erhardt Mai 1964

Ein köstliches "Zwischenspiel". Zur 50. Sendung der Hörfunkreihe "Schlag den Schlager" bei Radio Bremen im Mai 1964 platzte Heinz Erhardt ins Studio um zu gratulieren. "Oh, wenn ich jetzt störe kann ich ja gleich wieder das Weite suchen, wenn ich es finde." Er plaudert über einen Bekannten, den er zu treffen hoffe, Mr. Peppercorn (das war eines seiner damaligen Schlagerlieder), wechselt zum Korn als Getränk, "wenn ich einmal traurig bin, dann trink' ich einen Korn, und wenn ich den getrunken hab' dann fang ich an von vorn." So blödelt es sich weiter im Dialog mit dem Moderator der Sendung, ein Erhardt aus dem Stegreif.

Gesantlänge ca. 1 Min. 50 Sek. (Tonband)

Bei Interesse können sie hier Informationen anfordern.


Gespräch mit Heinz Erhardt 1968

Im Jahr 1968 zum Rosenmontag entstand dieses Gespräch für Radio Bremen. Heinz Erhardt äußert sich zum Thema Beat und Beatles. "Ich habe vier Kinder im Beat-Alter. Die haben mich bekehrt. Wenn ich aber mal tanze, bin ich mehr für Swing." Er wird gefragt, ob er zu Hause ein ernster Mensch sei. Seine Antwort ist verblüffend. In diesem Jahr 1968 spielte er in der Kleinen Kommödie in Hamburg Theater. Das Stück hat er - wie er sagt - stark überarbeitet und auf sich zugeschnitten. "Das hat man nun davon" heisst es. Es spielt in einem Finanzministerium, er einen Beamten, der Mahnschreiben aus Gutmütigkeit wegwirft und den Staat in Schwierigkeiten bringt. Dafür hat er auch ein originelles Gedicht geschrieben, das er hier vorträgt. Er erzählt, wie er dichtet. In jenem Jahr wartet sein Verleger auf ein neues Buch von ihm. Erhardt: Jedes Ding hat ja zwei Seiten. Ich hab schon vier, brauche aber für das Buch 124!"

Gesamtlänge ca. 6 Min.10 Sek. (Tonband)

Bei Interesse können sie hier Informationen anfordern.


Reportage/Interview mit Heinz Erhardt 1969

Eine absolute Rarität: Eine Reportage über eine Schallplattenaufnahme mit Heinz Erhardt im Jahr 1969, Titel: "Wir bleiben alle am Ball". Produzent Fred Weyrich sitzt im Regieraum, Dialog zwischen ihm und Erhardt, der im Studio ist. Dann Musikeinspielung, Erhardt singt, man hört die Übertragung in den Regieraum. Zwischendurch blödelt Erhardt etwas, dann wird die Aufnahme abgebrochen. Danach plaudert Heinz Erhardt im Interview Über seine Fußballbegeisterung, dass er mit seinem Sohn oft Fußballspiele besucht. "Der kennt alle Namen, nicht nur die der Spieler, sondern auch noch der Ersatzspieler."

Die Aufnahme wäre aus heutiger Sicht ein akustischer Spaß zur Fussball-WM 2006.

Gesamtlänge ca. 3 Min. (Tonband)

Bei Interesse können sie hier Informationen anfordern.


Zurück zur Gesamtliste


Wichtiger Hinweis, falls Sie einen Link auf diese Seite setzen möchten:

Bitte verwenden Sie nicht die eventuell in der Adresszeile ihres Browsers
angezeigte Adresse des Framesets, sondern die korrekte Adresse dieser Seite:

http://www.starinterviews.de/erhardt.htm


Stand: 16.09.2005
Impressum



Werbung:
Ferienwohnung Friedrichskoog
Musicalkarten, Musicaltickets, Hamburg, Berlin, Stuttgart, Essen, München

Fußballweltmeisterschaft, WM2006