Chris Howland

Einmalige Tonband - Interviews und Gespräche

Alle Gespräche mit den Künstlern wurden live aufgenommen, ohne vorab thematisch fixiert worden zu sein. Darum wirken sie natürlich und spontan. Und: Ob von noch lebenden oder inzwischen verstorbenen Künstlern, die Stimme ist der höchste Erinnerungswert an einen Menschen und die Situation, in der er sich geäußert hat. Die Ausstrahlung über die Stimme ist oft höher zu bewerten als der (manchmal durch die Zeit überholte) Inhalt.


Interview- Gesamtliste mit mehr als 250 Künstlern


Material über Chris Howland

Interview mit Chris Howland 1961

Interview mit Chris Howland 1965

Interview mit Chris Howland 1967


Interview mit Chris Howland 1961

Chris Howland, Deutschlands populärster Disc-Jockey, stellte sich 1961 zu einem heiter-ironischen Gespräch, das für eine Rundfunksendung bei Radio Bremen ("Schlag den Schlager") aufgenommen wurde. Im ersten Teil des Gespräches geht es noch sachlich zu, mit Anmerkungen über Schlagerproduktionen im In- und Ausland. Aber dann: Howland blödelt köstlich. "Wenn ich Schallplatten aufnehme, muss ich etwas ganz Spezielles produzieren, denn ich bin kein Sänger. Ich habe singen gelernt in der Badewanne." Er singt, wie er sagt, mit einem Unterwasser-Mikrophon, und deshalb eben auch unter Wasser. Und Zement braucht man dazu, das festigt die Umsätze. Und seine Platten sind unzerbrechlich, denn wenn die Leute seine Stimme hören, werden sie so wütend, dass sie seine Plattenn am liebsten zerströren würden. Noch vieles Heitere wird hier verbreitet, so, wie Howland es immer in seinen Sendungen praktizierte.

Gesamtlänge ca. 5 Min. 40 Sek. (Tonband)

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Interview mit Chris Howland 1965

Im Jahr 1965 bekundet Chris Howland seine Sympathie für die Beatmusik. Von Platten kannte er sie natürlich, aber nun war er in einem Hamburger Club und kommt zu dem Ergebnis: "Keine Platte kann so gut sein wie Musik natur. Mir hat das gefallen." Er gönnt der Jugend ihre Musik ("Wir durften als Kinder gar nichts") aber kritisiert, das sie ihre Freiheit missbraucht. Wie er sich als Interpret sieht? "Die geben mir einen Titel. Ich giesse es auf mein Kopf, das wird durch mein Körper gefiltert und kommt halb Lied halb Howland raus." Pflegt er seinen Dialekt, den alle so lieben? "Ich mach das nicht absichtlich. Das wäre blöd. Als ob ein Komiker auf der Bühne jeden Abend immer denselben Witz erzählt. Ich mache gern Blödsin, aber deshalb bin ich noch nicht blöd." Er beantwortet auch Fragen zu seiner Arbeit im Fernsehen ("Musik aud Studio B") und kommt zu dem Schluss: "Ich bin wie ich bin , Heinrich Pumpernickel."

Gesamtlänge ca. 8 Min. 15 Sek. (Tonband)

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Interview mit Chris Howland 1967

Im Jahr 1967 singen Nancy Sinatra und Lee Hazlewood im Duett den Schlager "Jackson" und landen einen Welthit. Deutsche Disc-Jockeys waren versucht einen Vergleich zwischen Lee Hazlewood und Chris Howland herzustellen, weil deren Stimmen sehr ähnlich sind. Diese Geschichte und die Entstehung der deutschen Version dieses Titels erzählt Chris Howland in seiner typischen heiteren Art.

Gesamtlänge ca. 1 Min. 35 Sek. (Toband)

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Stand: 28.09.2003
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