Jethro Tull

Einmalige Tonband - Interviews und Gespräche

Alle Gespräche mit den Künstlern wurden live aufgenommen, ohne vorab thematisch fixiert worden zu sein. Darum wirken sie natürlich und spontan. Und: Ob von noch lebenden oder inzwischen verstorbenen Künstlern, die Stimme ist der höchste Erinnerungswert an einen Menschen und die Situation, in der er sich geäußert hat. Die Ausstrahlung über die Stimme ist oft höher zu bewerten als der (manchmal durch die Zeit überholte) Inhalt.


Interview- Gesamtliste mit mehr als 250 Künstlern


Material über Jethro Tull

Interview mit Jethro Tull 1966

Interview mit Jethro Tull 1971


Interview mit Jethro Tull 1969

Ein Gespräch mit dem Leader Ian Anderson

Underground vom Feinsten bot die Gruppe Jethro Tull, deren Musik vornehmlich von dem Flöte spielenden Ian Anderson geprägt wurde, der auch die Titel für die Formation schrieb und viele der Arrangements. In dem Gespräch aus dem Jahre 1969 erfahren wir etwas über ihre US-Tournee, die sie auf Grund ihres erfolgreichen Titels "Living In The Past" unternommen haben und dass der Titel nichts mit dem optisch alten Erscheinungsbild dieser Gruppe zu tun hat. Ian Anderson definiert aus seiner Sicht den Begriff "Underground" als eine Musik für eine Minderheit und nicht für die Masse, Musik für junge Leute. Wieso dieser Erfolg einer englischen Gruppe in Amerika? Seine Erklärung ist verblüffend!

Er nennt alle Gruppenmitglieder mit Namen und erklärt, wer welches Instrument spielt. Sie sind zu jenem Zeitpunkt alle noch ledig. Unter ihnen herrscht Kameradschaft, aber es gibt keine persönlichen Bindungen. "Wir müssen als Musiker spielen, nicht als Freunde."

Gesamtlänge ca. 12 Min. (Tonband)

Englisch mit deutscher Übersetzung

Originalton, keine Überblendungen (Die Übersetzung verdeckt nicht die Stimme des Interpreten)

Bei Interesse können sie hier Informationen anfordern.


Interview mit Jethro Tull 1971

Ein Gespräch mit dem Leader Ian Anderson

Welten liegen zwischen dem Gespräch von 1969 und diesem aus dem Jahr 1971. Die Gruppe zählt inzwischen zur Weltspitze. Nur selten spielt sie in ihrem Heimatland Grossbritannien. In den letzten Wochen machte sie Tourneen durch Deutschland, Schweden, Schweiz und Österreich, in Kürze startet sie zu ihrer siebten Amerika-Tournee mit 40 Konzerten in 29 Tagen.

Er spricht über eine neue LP-Produktion ( Aqualung ), in der es um einen armen, von allen verlassenen Menschen geht. Von allen verlassen, nur nicht von Gott. Ian Anderson glaubt an Gott, wie er sagt, aber er wusste nie, warum. Es sei eine Sache der Erziehung. In dem Gespräch wird deutlich, wie er in den vergangenen zwei Jahren gereift ist. Ein wenig schaut der Philosoph aus ihm heraus. Rund 200 Stunden haben sie an dieser Platte gefeilt. Er wird gefragt, was er zu der Kritik vieler Menschen jener Tage sagt, dass Pop-Musik sowohl aus Sicht der Kosumenten wie aus der von Musikern immer in Verbindung mit Drogen gesehen werden müsse? Er entgegnet, Musik reflektiere das Leben und nimmt zu diesen Fragen sehr detailliert Stellung. Kritisiert er, Ian Andersen, gern die Menschen? "Schon solche", sagt er, "die in Gottes Namen Unrecht tun."

Gesamtlänge ca. 16 Min. (Tonband)

Englisch mit deutscher Übersetzung

Originalton, keine Überblendungen (Die Übersetzung verdeckt nicht die Stimme des Interpreten)

Bei Interesse können sie hier Informationen anfordern.


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Stand: 29.09.2003
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