Cliff Richard

Einmalige Tonband - Interviews und Gespräche

Alle Gespräche mit den Künstlern wurden live aufgenommen, ohne vorab thematisch fixiert worden zu sein. Darum wirken sie natürlich und spontan. Und: Ob von noch lebenden oder inzwischen verstorbenen Künstlern, die Stimme ist der höchste Erinnerungswert an einen Menschen und die Situation, in der er sich geäußert hat. Die Ausstrahlung über die Stimme ist oft höher zu bewerten als der (manchmal durch die Zeit überholte) Inhalt.


Interview- Gesamtliste mit mehr als 250 Künstlern


Material über Cliff Richard

Interview mit Cliff Richard 1964 (A)

Interview mit Cliff Richard 1964 (B)

Interview mit Cliff Richard 1966 (A)

Interview mit Cliff Richard 1966 (B)

Interview mit Cliff Richard 1967

Interview mit Cliff Richard 1968

Interview mit Cliff Richard 1973


Interview mit Cliff Richard 1964

Ein Interview mit Cliff Richard vom März 1964. Er ist zu jener Zeit Englands grosser Rock'n' Roll-Star, macht aber gerade eine Wende hin zu Balladen, wie er es nennt. Gemeint sind Schlagerlieder, weichere Welle. "Man kann nicht nur Rock'n' Roll singen als Interpret", meint er sinngemäss. Er orientiert sich um, will pro Jahr einen Film drehen mit viel Musik, plant aber für die nächsten Jahre auch eine Zukunft als Schauspieler. Auch sein Konzept für die Langspielplattenproduktion ist so ausgerichtet, dass es "Ballads" und Rock auf einer Platte gibt.

Gesamtlänge ca. 3 Min. 30 Sek. (Tonband)

Englisch mit deutscher Übersetzung

Originalton, ohne Überblendungen, der Interpret ist vollständig zu hören

Bei Interesse können sie hier Informationen anfordern.


Interview mit Cliff Richard 1964

Ein zweites Gespräch mit Cliff Richard vom März 1964, speziell aufgenommen zu seinem englischen Erfolgstitel "Lucky Lips", den er jetzt für den deutschen Markt produziert hat, und der sein erster grosser Erfolg in Deutschland werden sollte (vorherige Versuche waren ein Flop): "Rote Lippen soll man küssen". Die deutsche Produktion machte Otto Demmler, und Cliff Richard erläutert, wie diese Aufname zu Stande kam. Und dieses Gespräch, von dem im März fest stand, dass es im Dezember bei Radio Bremen gesendet werden würde, endet mit einer Erwartungshaltung. Cliff Richard hat einen weiteren Titel für Deutschland aufgenommen, von dem niemand weiss, wie er sich entwickeln wird. Er nennt das Lied, und heute (2002) und auch schon Ende 1964 wissen und wussten wir, was dabei herausgekommen ist.

Gesamtlänge ca. 4 Min. 45 Sek. (Tonband)

Englisch mit deutscher Übersetzung

Originalton, ohne Überblendungen, der Interpret ist vollständig zu hören

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Interview mit Cliff Richard 1966

Im März 1966 hat Cliff Richard gerade eine mehrwöchige Show mit seinen Shadows im Londoner Night Club "Talk Of The Town" beendet. Jetzt hat er eine kurze Verschnaufpause bis am 16. Mai die Dreharbeiten für seinen neuen Film beginnen. Die Shadows schreiben die Musik dafür, er hört sich schon mal die ersten Kompositionen an. Er spricht über seinen neuesten Titel, eine Komposition der Rolling Stones und verrät etwas Privates. Er hat ein grosses Haus in Essex gekauft, mit sechs Schlafzimmern und vier Bädern und schildert Einzelheiten über seine Mitbewohner. Und noch mehr Arbeit wartet auf ihn. Wenn der eine Film fertig ist, folgt ein zweiter mit Titel "Aladin" (der ein grosser Erfolg wurde).

Gesamtlänge ca. 3 Min. 30 Sek. (Tonband)

Englisch mit deutscher Übersetzung

Originalton, ohne Überblendungen, der Interpret ist vollständig zu hören

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Interview mit Cliff Richard 1966

Cliff Richard im Dezember 1966. Es war ein grandioses Jahr für ihn. Zwei Filme sind in die Kinos gegangen, über die er im einzelnen spricht, und zu Weihnachten startet auf Europas bedeutendster Showbühne, dem Londoner Palladium (in dem dieses Gespräch aufgezeichnet wurde) seine Show "Cinderella", die drei Monate läuft und für die seine Shadows die Musik geschrieben haben. Und dann platzt das Geheimnis, das als Gerücht schon die Runde gemacht hat: Cliff Richard erklärt, warum er sich in absehbarer Zeit aus dem Showbusiness zurückziehen will, nämlich um an Schulen Religion zu unterrichten. Wie er die Entwicklung im Showbusiness sieht, wird er gefragt. "Wer das wüsste, könnte reich werden", meint er. Aber er sagt sehr ehrlich sinngemäss, dass sich die Popgruppen enorm entwickelt hätten. Viele seien besser als seine Shadows, die sich ihren Erfolg jahrelang hart erarbeitet hätten.

Gesamtlänge ca. 5 Min. (Tonband)

Englisch mit deutscher Übersetzung

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Interview mit Cliff Richard 1967

Im Jahr 1967 wird Cliff Richard gefragt, ob er sich wirklich aus dem Showbusiness zurückzieht, um - wie es die neuesten Meldungen besagen - Priester zu werden. Er verneint die Frage. Er habe in einem Film für die Billy Graham Organisation mitgewirkt und in seiner Rolle christliches Gedankengut her berbringen können. In solcher Arbeit sähe er einen Teil seiner künftigen Aufgaben. So hat er eine LP mit Gospel-Liedern aufgenommen, Titel "Good News". Er ist gerade in Deutschland für eine Fernseh-Show. Wie er die Arbeit im Studio in diesem Land beurteile, wird er gefragt. "Man ist hier langsamer", meint er, vielleicht sei dann die Qualität besser. Aber das Endprodukt hat er ja noch nicht gesehen. Er gesteht nur, dass er immer noch grosse Probleme mit dem deutschen Text habe. Ob er eine eigene Fernsehshow in Deutschland machen werde? Es wäre ein Zeitproblem. Er dreht in England gerade an einer eigenen Show und machte einen Spielfilm. Er gibt eine Begründung dafür, warum englische Gruppen und Musiker weltweit die Amerikaner in den Hintergrund gedrängt haben und erwähnt seine neueste Single-Platte für den deutschen Markt, "Ein Sonntag mit Marie".

Gesamtlänge ca. 7 Min. 50 Sek (Tonband)

Englisch mit deutscher Übersetzung

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Interview mit Cliff Richard 1968

Im Jahr 1968 ist Cliff Richard zehn Jahre im Showbusiness und hat sogar einen Grand Prix gewonnen mit dem Titel "Congratulations". In diesem Gespräch wird Rückschau gehalten. Cliff Richard sagt, dass er mit seinen bisherigen Erfolgen zufrieden ist. Es gab drei Enttäuschungen, aber so etwas gehört zum Leben dazu und muss sein, damit man nicht übermütig wird. Und er sagt, was misslungen war. Er sagt auch, was besonders gelungen sei, wie sein Film "To A Penny", in dem er eine dramatische Rolle spiele. Das bedeutendste Ereignis der letzten zehn Jahre waren für ihn die Beatles, die die Musikszene mit frischem Wind aufgefrischt hätten. Das war nötig und gut. Dann nennt er auf Anfrage seine Lieblingsinterpreten weltweit und gewährt einen Blick in seine private Schallplattensammlung. Danach gibt es einen Ausblick auf das Jahr 1969, in dem sechs Fernsehshows mit religiösem Charakter auf seinem Terminplan stehen, sowie Filmaufnahmen in Israel und eine Fernsehshow in Deutschland.

Gesamtlänge ca. 7 Min. 50 Sek. (Tonband)

Englisch mit deutscher Übersetzung

Originalton, ohne Überblendungen, der Interpret ist vollständig zu hören

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Interview mit Cliff Richard 1973

Ein Gespräch von 1973. Cliff Richard plaudert über den Grand Prix, bei dem er den dritten Platz belegt hat, was aber auf seinen Terminkalender keinen Einfluss hat, weil er voll ausgebucht ist. Eine Rückschau wird gehalten. In den 15 Jahren Showbusiness, die er jetzt hinter sich hat - er ist 32 Jahre alt (1973) - hat er acht Filme gedreht, der neunte ist gerade in Arbeit. Zweimal hat er in dramatischen Rollen auf englischen Bühnen gestanden, aber es war nur ein mittelmässiger Erfolg, weil die Leute ihm, dem Showstar, das ernste Fach nicht abnehmen. Ist die Arbeit leichter oder schwerer geworden? wird er gefragt. Um ins Schallplattengeschäft hineinzukommen, leichter, weil es so viele Studios gibt, sagt er, aber um sich zu behaupten und die Menschen wirklich zu unterhalten, schwerer. Er gibt zu: Man muss, wenn man so lange Erfolg hat, sein Alter berücksichtigen und sich und seine Interpretation ändern. Termin-Ausblick: Er macht eine England-Tournee, ist eingeladen zur Eröffnung des Opernhauses in Sidney, um dort zu singen, und er besucht Indien, um für seine Hilfsprogramme und Vorträge persönliche Eindrücke von Not und Elend in der Welt zu sammeln.

Gesamtlänge ca. 12 Min. 40 Sek.

Englisch mit deutscher Übersetzung

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Stand: 30.07.2003
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